Typische Elektronik bei der Bikepacking-Tour

Elektronik

Elektronik. Wird immer wichtiger. Ob Smartphone, Navigation, Beleuchtung, GoPro, Drohne oder was auch immer. Alles braucht Strom. Wie lösen wir das jetzt am besten? Solar? Powerbank? Steckdose? Gehen wir mal ins Detail…

Geräte

Was Du auf jeden Fall mitnehmen solltest, sind …

  • Dein Mobil-/Smartphone
  • Dein Navigationsgerät
  • Fahrradbeleuchtung
  • Stirnlampe

Das richtige Ladekabel-Setup

Tu’ Dir einen Gefallen und kaufe aus Gewichtsgründen o.ä. kein Multistecker-Ladekabel. Hat das Kabel an einer entscheidenden Stelle einen Defekt, kannst Du kein Gerät mehr laden. Kaufe Dir ordentliche Kabel. Und kaufe es nicht zu kurz! Du weißt nie, wie die Anforderungen unterwegs sind. Überlege auch, ob Du verschiedene Farben nimmst, um das richtige Kabel schneller zu finden. Bei uns sind alle Kabel rot, weil es meine Lieblingsfarbe ist ;) I.d.R. sind es fast nur noch USB-A auf USB-C, Micro-B-USB oder Lightning-Kabel, die Du unterwegs brauchst.

Folgende Kabel sind bei mir im Einsatz:

Anker PowerLine+ USB-C-Kabel
langlebiges robustes Ladekabel in verschiedenen Längen
Anker PowerLine+ Micro-USB-Kabel
langlebiges robustes Ladekabel in verschiedenen Längen
Anker PowerLine+ Lighning-Kabel
langlebiges robustes Ladekabel in verschiedenen Längen


Powerbank

Die kleinen Kraftpakete sind ja mittlerweile die effizienteste Form, Geräte unterwegs mit Strom zu versorgen. Mittlerweile gibt es Stromspeicher jenseits der 20.000 mAh zu einem bezahlbaren Preis. Solltest Du Dich für den Kauf einer Powerbank entscheiden, haben ich einige Tipps für Dich:

  • wähle eine Powerbank, die Du mit zwei Kabeln parallel laden kannst (“Dual Charge“)
  • Deine neue Powerbank sollte auch im eigenen Ladevorgang Deine Endgeräte laden können (Stichwort “USV” oder auch “Durchgangsladung“)
  • wenn möglich, kaufe eine Powerbank, die ihren eigenen Ladezustand in Prozentzahl anzeigt, nicht nur über eine LED. Das ist genauer und zeigt Dir, wenn beim Ladevorgang etwas nicht stimmt
  • Erkundige Dich über die Gesamtladezeit der Powerbank. Manchmal kannst Du sie nur beim Zähneputzen und Rasieren am Campingplatz laden. Da sind zwei kleinere Powerbanks eventuell sinnvoller
  • gleiche die Speicherleistung Deiner neuen Powerbank mit dem Bedarf Deiner Endgeräte ab. Oftmals steht in der Beschreibung “8x iPhone X” o.ä. zur Orientierung.
  • Achte darauf, dass Deine neue Powerbank einen PowerIQ-Ausgang hat. (Stichwort “Schnellladung“). Das kann manchmal ein entscheidender Vorteil sein!

Powerbank Produktempfehlung

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Anker PowerCore 26800mAh Power Bank
Kraftpaket für eine Woche iPhone und Wahoo

Alternativ habe ich zwei weitere Powerbanks dieses Modells im Einsatz:

Ladestecker

Der Ladestecker ist bei Elektronik der wichtigste Spieler, wenn Du das Laden über Landstrom präferierst. Der Ladestecker sollte zwei USB-Ausgänge haben, damit Du entweder Deine Powerbank mit zwei Kabeln parallel laden kannst, oder Dein Smartphone/Navi zeitgleich mit Strom versorgen kannst. Hier solltest Du unbedingt auf ein Qualitätsprodukt achten. Der Schaden wäre möglicherweise zu groß, wenn Du hier auf ein Billigprodukt setzt. Ich setze seit Jahren diesen Stecker ein:

UGREEN USB Ladegerät
Ein Port von dem USB Adapter erkennt Ihr Gerät automatisch und liefert Strom bis zu 2,4A

Solar-Panel

Wahrscheinlich eher was für Arizona als für die Eifel, dennoch darf es nicht fehlen. Ich besitze ein 28 Watt-Panel, welches schon extrem groß ist. Groß bis unhandlich. Und gerade beim Bikepacking ist so ein Panel auf der Arschrakete suboptimal. Wenn Du natürlich abends beim Zeltaufbau das Panel gen Sonne legen möchtest, hat es durchaus seine Berechtigung. Bedenke jedoch, dass Du eine Powerbank mitnehmen solltest, um den gewonnenen Strom auch speichern zu können.

Dieses Solar-Panel habe ich gekauft, es funktioniert einwandfrei. Man braucht nur etwas Geduld:

BigBlue 28W Solar Panel
Hoch effiziente Solarzellen wandeln bis zu 21,5% - 23,5% der Sonnenenergie in kostenlosen Strom um

Nabendynamo

Der Nabendynamo. Ich nutze ihn primär für ein ordentliches Licht. Aktuell setze ich den Shutter Precision* in der Steckachsen-Variante ein. Der ist m.E. genauso gut wie der SON 28 Nabendynamo. Aber günstiger, weil kein Made in Germany. Grundsätzlich nehme ich Made in Germany sehr ernst, bei uns hergestellte Produkte ziehe ich vor. Aber manchmal ist es schlicht eine Frage des Budgets.

An meinem Nabendynamo habe ich den USB-Lader “The Plug*” angeschlossen. Er versorgte früher bei angeschaltetem Licht eine kleine Powerbank als Notreserve. Jetzt habe ich ihn abgebaut.

Beim Bikepacking ist der Nabendynamo als reiner Stromlieferant (ohne angeschlossene Beleuchtung) auch sehr beliebt.

Fazit

Für eine 14-tägige Bikepacking-Tour durch Mitteleuropa ist die Nutzung einer ordentlichen Powerbank sicherlich die leichteste Methode, die Stromversorgung zu sichern. Das Solar-Panel braucht Sonne, der Nabendynamo eine Mindestgeschindigkeit von 15 km/h. Manch Pass-Straße kann hier rasch einen Strich durch die Rechnung machen. Tipp: eine zweite kleine Powerbank, die ein Smartphone 1,5 Mal laden kann habe ich immer noch zusätzlich dabei!

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